Das ist Stefan(*). Stefan ist ein Mann mittleren Alters und hat früher mal Kampfsport trainiert. Er hat ein paar Wehwehchen, ist aber körperlich noch ganz gut in Schuss. Früher war er „natürlich“ fitter, aber durch Job, Familie und „das Leben“, verschoben sich seine Prioritäten, so dass er SICH etwas aus den Augen verloren hat. Er fährt Fahrrad und steigt Treppen anstatt den Fahrstuhl zu nehmen, um zumindest etwas Bewegung zu haben. Schließlich fühlt er, dass er früher doch etwas kerniger war.

Da er immer noch etwas kampfsportaffin ist, scrollt er sich regelmäßig durch YouTube und konsumiert jegliche Clips, die mit Kampfsport und Kampfkunst zu tun haben. Es reizt ihn. Er weiß, wie es sich anfühlt – zu trainieren, zu kämpfen. Eigentlich… eigentlich sollte er mal wieder „etwas“ machen.

Das Rufen in ihm wird langsam lauter – und stärker. Er konsumiert die Clips jetzt nicht mehr einfach, sondern fragt sich, was genau ihn reizt. Was ihn anspricht. Welcher Stil? Welche Art des Trainings? Was sagt sein Bauchgefühl? Was will er?

Stefan will wieder anfangen. Er weiß, der beste Zeitpunkt zum Starten war vor 20 Jahren… vor 20 Jahren und genau jetzt! Er weiß, dass wenn er wieder starten will, muss er diesem Thema Priorität geben. Ansonsten geht es im Fluß des Lebens, im Rauschen des Alltags unter.

Stefan weiß, „Priorität geben“ heisst, er muss Zeit, Geld und Energie investieren. Und er weiß, dass der Einsatz dieser Ressourcen keine „Ausgabe“ ist, sondern eine Investition. Eine Investition zahlt sich aus. Er wird es nicht in der „Währung“ rausbekommen mit der „bezahlt“ hat. Und es wird auch nicht konkret berechenbar sein. Aber er wird es spüren. Er wird es erfahren. Seine Energie wird sich verändern. Sein Körper wird sich verändern. Stefan wird sich verändern. Und vielleicht wird Stefan wieder „mehr Stefan“.

Stefan hat vor einem Jahr mit dem Training begonnen. Wenn er gut plant (und Zuhause gut verhandelt), geht er einmal pro Woche zum Training – zum Privattraining, denn das lässt sich mit Familie und Job am flexibelsten gestalten. Durch das direkte 1:1-Training und die regelmäßigen Trainingstermine ist Stefan auf einem sehr soliden und guten Weg. 

Das einzige, was Stefan bereut ist, dass er nicht früher mit dem Training angefangen hat.

(*) Stefan ist eine fiktive Person. Oder doch nicht?

Letztendlich habe ich die Situationen, Erlebnisse und „Leben“ mehrerer meiner Klienten zu einem „Stefan“ zusammengefasst. Die Voraussetzungen ähneln sich, genauso wie die Resultate des Trainings.

Aus jahrelanger Trainingspraxis weiß ich, dass das Escrimatraining die Menschen auf mehreren und unterschiedlichen Ebenen bereichert.

Es geht dabei nicht immer und nicht nur um Kampf und Selbstschutz, sondern es geht um viel mehr. Im Kampf und im Training des Kampfes geht es um die Menschen. Es geht in erster Linie um dich selbst und die Auseinandersetzung mit dir selbst.

Du wirst du dich nicht nur körperlich, technisch und in deinen Bewegungen verändern, sondern auch geistig wird eine Veränderung einsetzen. Nicht von heute auf morgen, sondern durch Zeit, durch Kontinuität im Training und wenn der Spirit des Latosa Escrima Einzug in dein Leben und in deinen Alltag hält.

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