Hammer Concept unbewaffnet
Die Hammer Concept Protection (HCP) mit ihren Palmstick- und Halbstabmethoden steht in erster Linie für die Selbstverteidigung mit Waffen, Tools und Alltagsgegenständen. Aber das ist nicht alles!
Die Hammer Concept Palmstick Defense lässt sich auch OHNE Palmstick/Kubotan anwenden. Falls du in einer Notwehrsituation keine Waffe zur Hand hast oder diese noch nicht in Bereitschaft bringen konntest, kannst du die Techniken und Vorgehensweisen der Palmstick Defense einfach unbewaffnet anwenden.
Natürlich kannst du in der unbewaffneten Anwendung nicht die Vorteile eines Palmsticks genießen, wie z. B. die Härte und Power der Waffe, den Angriffseffekt auf Muskeln und Gelenke usw. Es ist quasi ein „Downgrade“ – vom Palmstick zur leeren Hand.
Du erhältst mit der Palmstick Defense also nicht nur eine kompakte Selbstverteidigungsmethode mit dem Palmstick oder Kubotan, sondern gleichzeitig auch eine Methode für den unbewaffneten Nahkampf. Die waffenlose Umsetzung musst du natürlich explizit trainieren.

In meinem Onlinekurs „Hammer Concept Palmstick Defense“ werden alle Palmsticktechniken (Toolbox und Eingang) auch waffenlos gezeigt und erläutert. Alle waffenlosen Videolektionen sind zusätzlich in der Lektion „Downgrade“ zusammengefasst, so dass du gezielt darauf zugreifen und trainieren kannst.
Menschkampf
Das Training mit Waffen schult deine allgemeinen Kampffähigkeiten. Das Waffentraining verbessert also auch deine waffenlosen Skills. Im Latosa Escrima, der „Mutter-Kunst“ der HCP, startest du mit dem Waffentraining und überträgst dann die Waffenkonzepte auf die „leere Hand“. Das ist der bewährte Standardweg des Lernens in den Filipino Martial Arts.
Letztendlich geht es nicht um Waffenkampf, Stockkampf, unbewaffneten Nahkampf, Messerkampf usw. Die Waffe kämpft nicht für dich. Du kämpfst, als Mensch – egal ob bewaffnet oder unbewaffnet. Deswegen rede ich in meinen Trainings immer von „Menschkampf“. Und dieser Menschkampf beinhaltet eben auch den Stock-, Messer-, wasauchimmer-Kampf. Die Waffen sind also nicht nur Waffen, sondern auch Trainings-Tools, die dir helfen, die Techniken und Konzepte besser zu verstehen und umzusetzen.
In diesem Sinne… ran an die Waffen!
